Meine klassische Fotobox hat den ein oder anderen von euch nun schon seit 2013 auf Parties begleitet. Inzwischen fand ich ihren Look aber doch etwas angestaubt. Recht klobig, dafür mit großen Bildschirm. Dazu kam die Software, die mir zu wenig Spielraum ließ. Und der Drucker musste immer außerhalb der Box stehen, weil im Gehäuse kein Platz dafür war. Für den neuen Aufbau wollte ich das ändern.
Die neue "Avantgarde"-Fotobox hat ein Holzgehäuse, das in Rumänien gefertigt wurde. Es sieht sehr edel aus und wirkt mit dem passenden Holzstativ angenehm kompakt. Gleichzeitig steht die Box stabil. Das Gehäuse musste von mir nur noch mit Tablet, Kamera, Drucker und Lüfter ausgestattet werden (Lüfter, weil in diesem Jahr eine Hochzeit bei 39°C im Schatten fast zuviel für die Technik war).
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Die neue Holzbox auf ihrem Stativ und der seitliche Ausgang des integrierten Fotodruckers.
Der Drucker passt jetzt mit hinein
Dass die gesamte Technik in einem Gehäuse Platz findet, gefällt mir besonders. Der Drucker ist etwas kleiner als die Geräte, die ich sonst nutze, und deutlich leichter. Die Bilder kommen wie bei der Vintage-Fotobox seitlich aus der Box. Für die Vermietung mit Druckoption sind bei diesem Modell insgesamt 150 Ausdrucke im Format 10 × 15 cm vorgesehen.
Für die Box habe ich einen Trolley, für das Holzstativ eine eigene Tasche. So lässt sich alles sehr einfach transportieren. Stativ aufstellen, Box daraufsetzen und zum Schluss den Studioblitz mit Beauty Dish oben befestigen: Der eigentliche Aufbau geht schnell. Gerade wenn ich die Box zu einer Feier bringe, ist mir das wichtig.
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Ein Blick ins Gehäuse und auf den Begrüßungsbildschirm der neuen Avantgarde-Fotobox.
Die Software entwickle ich selbst
Das Gehäuse auszustatten war nur ein Teil des Projekts. Am kniffligsten war die Entwicklung meiner eigenen Fotobox-Software auf Linux-Basis. Wie bei solchen Projekten häufig, ist aus den einfachen Anfängen nach und nach ein komplexes System geworden. Inzwischen funktionieren Aufnahme und Ausdruck an der neuen Box im eigenen Test.
Mit der eigenen Software habe ich nun den Spielraum, der mir vorher gefehlt hat. Bei der neuen Avantgarde-Fotobox kann ich auch die Oberfläche passend zur Feier gestalten. Begrüßung und Bedienansichten können etwa Farben aus einer Hochzeitseinladung aufnehmen oder zu einer Firmenfeier passen. Diese Möglichkeit gehört zur neuen Box. Über meinen ersten DIY-Photobooth habe ich hier schon vor Jahren geschrieben; jetzt bekommen Gehäuse und Software zusammen eine neue Fassung.
Ein mobiler Router stellt die Internetverbindung her. Den Zugriff auf die Fotos per Smartphone habe ich an dieser Box bereits getestet: Die Gäste scannen einen QR-Code und landen in der Galerie oder direkt bei ihrem Foto. Auf Wunsch können sie dort einen der verfügbaren KI-Stile auswählen und das Bild bearbeiten lassen. Anschließend entscheiden sie, ob sie das Ergebnis behalten oder einen anderen Stil ausprobieren möchten. Welche Stile zur Auswahl stehen, lässt sich vorher einstellen. Zur Galerie mit KI-Stilen gibt es bereits einen eigenen Beitrag.
Bereit für den Einsatz bei Veranstaltungen
Die neue Box ist inzwischen bereit für den Einsatz bei Veranstaltungen. Aufnahme, Ausdruck und der Zugriff auf die Galerie per QR-Code sind an der echten Box getestet. Die Fotospiel-Anbindung gehört noch nicht zu den getesteten Funktionen.
Auch mit der Software habe ich noch einiges vor. Sie soll später auf anderen Fotoboxen zum Einsatz kommen. Ob ich sie irgendwann auch zum Kauf anbiete, überlege ich noch. Außerdem sollen Schnittstellen zu weiteren Online-Galerien und zur Fotospiel.App folgen.
Wenn ihr schon einen Termin für eure Feier habt, könnt ihr euch meine aktuell verfügbaren Fotoboxen aus Neustadt-Glewe ansehen und eine Anfrage schicken.